Geschichte der Partnerschaft

Geschichte der Partnerschaft

- diese Seite ist noch in Aufbau. Wenn Sie noch Infos oder Bilder haben welche hier sinnvoll sind, so lassen Sie mich dies wissen (H.Juergen.Hain ( at ) gmail. com)

 

Wie alles begann

Ehepaar Fricke interessierte sich für den Aufbau einer Partnerschaft zu einer Gemeinde in Tansania, und fragte bei der dortigen ev-luth. Kirchenverwaltung um einen Vorschlag für eine konkrete Gemeinde. Hier die Antwort, die die Gemeinde "Mavande" vorschlug:

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Ein Bericht im damaligen Gemeindeblatt "Kontakt" ca. 1979/80:

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Anmerkung: Die Kirchengemeinde Mavande wurde später geteilt, d.h. die Gemeinden Mtwango und ... wurden abgespalten, so dass die Gemeinde Mavande jetzt kleiner ist (ca 3000 Personen) als in diesem Bericht erwähnt.

15.März 1981: Erster "Mavandetag" in der Jesajakirche, also ein Sonntag, an dem insbesondere über Mavande informiert wird und die Partnerschaft im Mittelpunkt steht.

Fam.Ritter, Anke Henke, u Enver Hirsch 2010 in Mavande

22.Okt. - 2.Nov. 2010: Reise einer Gruppe von Jesaja nach Mavande. Teilnehmer: Pfrin Bia Ritter, ihr Mann Pfr Manuel Ritter, Sohn Kilian, Anke Henke, Enver Hirsch (Irrtum vorbehalten)
Ihr ausführlicher Bericht zu dieser Reise ist im JesajaBrief_37_Febr_Maerz_2011 enthalten, den ich ihnen bei Bedarf als pdf-Dokument zur Verfügung stellen kann.

2012: Reise einer Jugendgruppe aus Jesaja und GAK (Gustav-Adolf-Kirche in Ramersdorf) mit Begleitern nach Mavande und Mtwango

ca. August 2018: Reise einer Jugendgruppe aus Jesaja und GAK (Gustav-Adolf-Kirche in Ramersdorf) mit 3 Begleitern nach Mavande und Mtwango (Partnergemeinde von GAK, ist Mavande benachbart)

Juli 2019: Gegenbesuch einer Jugendgruppe aus Mavande und Mtwango in GAK und Jesaja.

 

Aktivität in der Partnerschaft von Jürgen Hain, ab 2015

"Zwei oder drei Jugendlichen aus unserer afrikanischen Partnergemeinde eine Berufsausbildung ermöglichen , um dadurch ihre Chancen im Leben zu verbessern und gleichzeitig bei der Entwicklung der Gemeinde zu helfen" - mit dieser Idee begann meine Tätigkeit in der Partnerschaft.
Aber wie kann diese Idee auch wirklich umgesetzt werden? Ich begann mich nach Kontakten zu erkundigen, dort Informationen einzuholen (welche Arten von Ausbildungen werden angeboten und wo? wie lange dauern sie? was kosten diese? wer wählt die Jugendlichen aus? wie stellen wir sicher, dass für die gesamte Dauer der Ausbildung genug Spenden da sind?).

Wir erfuhren, dass die sinnvollsten Ausbildungen 3 Jahre dauern, zwischen 350 und 700 Euro pro Jahr kosten, und die dortigen Pfarrer, Gemeindeleiter und Dekane großes Interesse an so einer Zusammenarbeit haben und mitwirken wollen.

Inzwischen 2022, also 7 Jahre später:
•    7 Jugendliche haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen,
•    eine Berufsschule wurde wiedereröffnet;
•    leider haben auch 6 Jugendliche eine von uns geförderte Ausbildung zwar begonnen, aber in der Mitte abgebrochen weil sie nicht mehr mitkamen. (Sei es dass die Grundlagen durch die schlechte Schulbildung nicht ausreichten oder dass sie nicht genug Energie zum Lernen hatten, oder beides),
•    5 sind z.Zt. noch in Ausbildung.

Was machen wir sonst in unserer Partnerschaft?
- Wir informieren einander über unser tägliches Leben, unsere Sorgen und Freuden.
- Wir statten bedürftige Schulkinder mit dem allernötigsten aus, was sie zum Lernen und Teilnahme an der Schule brauchen - Stifte, Schreibpapier, und bei Bedarf die obligatorische Schuluniform (vor Ort in einfacher Form handgeschneidert, was billiger ist und lokal Arbeit schafft).
- wir halten Fürbitte füreinander
- von Zeit zu Zeit besuchen wir einander
- Wir helfen unserer Partnergemeinde bei temporären Projekten oder wenn Not ist, z.B. als das Unterkunftsgebäude der weiterführenden Schule abgebrannt ist, oder bei der Errichtung eines Mietshauses mit dem die Gemeinde sich dauerhaft Einnahmen verschaffen will.

Es handelt sich um eine Partnerschaft direkt von einer Gemeinde hier zu einer Gemeinde in Tansania. Dadurch ist diese Partnerschaft sehr direkt erlebbar in der Gemeinde, und das hat sich noch verstärkt durch persönliches Kennenlernen bei einem Besuch hier 2019. Gleichartige Partnerschaften haben viele andere Gemeinden im Dekanat München, und wir arbeiten teils zusammen. Diese Partnerschaftskonstruktion wird "Münchner Modell" genannt.