Die "Dispensary" = Gesundheits Versorgungs Zentrum, 2026

Bei meinem Besuch vor 3 Jahren waren z.B. einige Fensterrahmen durch Termitenfraß zerstört:

Inzwischen sind diese Fenster durch (Termiten-sichere) Metall-Rahmen-Fenster ersetzt, aus den Einnahmen der Dispensary. 

- Damals gab es 3 medizinische Mitarbeiter: 1 Arzt und 2 Krankenschwestern. 
- Jetzt sind es sieben: Arzt, Labor-Assistent,  2 Krankenschwestern, 2 Aids-Spezialist*innen, Buchhalter.
Patienten welche regelmäßig zur Untersuchung oder für neue Medikamente kommen müssen,  werden per Computersystem überwacht, bei Nichterscheinen werden sie zu Hause besucht.  
Jede Familie wird alle 3 Monate einbestellt zu einer (Wiederholungs-) Beratung über Familienplanung ("Lieber weniger Kinder, welche aber ausreichend ernährt werden können"), und über gesunde Ernährung (wenig Süßigkeiten,  aber auch Mangel an Nährstoffen bei immer nur Maisbrei (Ugali)).
 

Das Gebäude dieser kirchlich getragenen Dispensary wurde (mit unserer Hilfe) gestrichen, und sieht jetzt ansprechender und wettbewerbsfähiger aus (kürzlich haben nämlich staatliche Stellen in der Nähe noch ein Gesundheitszentrum eröffnet, wobei der Sinn von 2 Zentren so nah beieinander zweifelhaft ist).

 

Frisch gestrichener Krankensaal: 

 

Andererseits ist die Außenwand der Toiletten in der letzten Regenzeit eingestürzt, inzwischen wurde die Wand repariert, aber diese Toiletten werden nicht mehr benutzbar sein, neue sind zu bauen.
Auch zu bauen ist eine Abfallgrube für die Asche vom Verbrennen medizinischen Gefahr-Abfalls, sowie eine neue Grube zum Entsorgen von Plazentas - die alte ist fast voll.
Mangelhaftes und fehlendes Gerät im Labor und im Kreißsaal, der aber immerhin frisch gestrichen ist: