Jesaja Women House (letzte Ergänzungen Apr.2022)

Das "Jesaja Women House" ist ein z.Zt. im Bau befindliches Haus am Rande der nahe gelegenen Stadt Makambako. Sein Zweck ist, dass die darin befindlichen (kleinen) Wohnungen vermietet werden und mit den Mieteinnahmen sollen die Frauen in Mavande gefördert werden. Die Idee dazu wurde in Mavande entwickelt.

Es ist seit ca. 2015 im Bau, aber wie in Tansania üblich wird so ein Bau nicht mit Kredit finanziert und dann durch Einnahmen abbezahlt, sondern es wird nur gebaut solange Geld da ist. Und sobald neue Mittel vorhanden sind, geht der Bau weiter.

So kam es, dass nach Baugenehmigung, Bau von Fundament und Außenmauern die Arbeiten lange ruhten. Siehe Foto.
Seit Ende 2019 bekommt der Weiterbau Schwung:

Mit Spendengeldern, sowohl in der Mavande-Gemeinde als auch in Jesaja gesammelt, wurde das Dach errichtet, Fenster- und Türrahmen gebaut und eingesetzt, Innen-und Außenputz aufgebracht, und die Toilettenanlage samt Sicker-/Klärgrube gebaut.

Aufgrund der durch Corona stark geschwächten wirtschaftlichen Situation in Tansania konnte dann innerhalb der Mavande-Gemeinde nichts mehr gespendet werden, aber in Jesaja wurden noch Spenden gegeben (herzlichen Dank !) –

dadurch flossen dann auch innerhalb Mavande wieder Gaben für den Weiterbau.

.

Dieses Frühjahr haben wir dafür auch bisher als Reserve zurückbehaltene Spendenteile nach Mavande gegeben (damit das Haus bald fertig wird und dann endlich durch die Mieteinnahmen daraus Mavande "Hilfe zur Selbsthilfe" hat).

Damit wurde im vergangenen Sommer das Haus weitgehend fertig gebaut: Türen und Fenster eingesetzt,

Fussboden gegossen und geglättet,

Zimmerdecken installiert, und innen und außen gestrichen. Jetzt sieht es schon wie ein richtiges Haus aus    

Alle Arbeiten konnten ohne unvorhergesehene Schwierigkeiten durchgeführt werden, und wurden von einer Delegation der Gemeinde abgenommen.

Der Pastor Mwelange und das Partnerschaftskomitee in Mavande haben mehrfach ihren ganz herzlichen Dank an uns übermittelt, was ich hiermit freudig weiterleite!

 

 

Es fehlten am Jesaja Women House zuletzt noch die Wasser- und Elektroinstallationen. Für beides sind ausreichend Spenden eingegangen, herzliches Danke den beiden Spendern!

Die Wasserleitungen und –Hähne sind inzwischen installiert,

 

die Elektroinstallationen sind fertig, und das Haus ist jetzt an das Stromnetz angeschlossen.

Leider fehlt zur Genehmigung der Nutzung noch eine Außen-Küche und Außen-Toilette; da diese im (vor vielen, vielen Jahren) eingereichten Bauplan eingetragen sind, bestehen die Behörden darauf.

 

Zum Namen: "Women House" heißt es offensichtlich, weil die Einnahmen daraus den Frauen zugute kommen sollen. Der Vorsatz "Jesaja" wurde 2019 dazugesetzt, um die Jesaja-Gemeinde und ihren Beitrag zur Realisierung/Finanzierung zu ehren (und zu weiteren Spenden zu animieren?  ;-)

Jürgen Hain