Hilfen für die Berufsausbildung (letzte Änderungen Sep. 2021)

Wir unterstützen weiterhin die 3 Jugendlichen, welche wir bisher schon unterstützten. Sie sind jetzt im 3.(letzten) Ausbildungsjahr.
Zusätzlich helfen wir bei der Berufs-Ausbildung weiterer 4 Jugendlicher ab Anfang 2021:

  • Aba Stanly N. (Metallbearbeitung und Auto-Reparatur lernend, aus dem Dorf Utengule)
  • Samweli Slaita K. (Metallbearbeitung und Auto-Reparatur lernend, aus dem Dorf Ujange)
  • Siwetu N. (in Kidugala Lutheran Seminary "Evangelist" lernend, aus dem Dorf Sayuni)
  • Jaston M. (in Kidugala Lutheran Seminary "Evangelist" lernend, aus dem Dorf Ujange)

(Die genannten Dörfer sind Teil der Kirchengemeinde Mavande. "Evangelist" ist so etwas wie ein hauptamtlicher Helfer des Pfarrers, der z.B. eigenständig Gottesdienste durchführt, denn am Sonntag muss ja in allen 6 Kirchen + Preaching Points des Gebietes Mavande gleichzeitig Gottesdienst gehalten werden.)
Herzliches Dankeschön an all die Spender, welche hier helfen. (Jeder Ausbildungsplatz kostet 380€ pro Jahr incl. Unterkunft und Verpflegung, wovon wir 80% bezahlen. Für die Evangelisten-Ausbildung fast das Doppelte)

Hier die beiden angehenden "Evangelisten":

Bildrechte: beim Autor

 

 

2022 wollen wir wieder neuen Schülern den Beginn ermöglichen. Pastor Mwelange will das Verfahren zur Auswahl der Kandidaten für diese Förderung ändern: Sie sollen sich beim Partnerschafts-Ausschuss Mavande bewerben, dieser prüft und informiert sich sorgfältig über jeden Kandidaten, und wählt dann aus. Anschliessend verpflichtet Pfr. Mwelange in Einzelgesprächen die Ausgewählten, ihre Chance auch zu nutzen, durch ernsthafte und fleißige Mitarbeit und Lernen. Er hofft dadurch die Erfolgsquote der Ausbildung noch mal zu steigern.

Pfr. Mwelange erzählte mir, dass er selbst in jungen Jahren durch externe Förderung seiner Ausbildung die Chance bekam, das zu werden was er jetzt ist. Deshalb will er uns nach Kräften unterstützen, dass jetzt andere eine Chance zur Ausbildung bekommen und diese nutzen.

Er erwähnte ausdrücklich, dass die Ausbildung dieser Jugendlichen auch der ganzen Kirchengemeinde zugute kommt, weil es dadurch zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Dorf gibt. Wir haben besprochen, ob der Anteil von 20% an den Ausbildungskosten, den die Schüler bzw. deren Familien selbst aufbringen müssen, angemessen ist. Dabei können sie diese Summe als Lebensmittel aus ihrer Feld-Ernte beibringen, meißt ein Sack Mais und Bohnen, das wird dann in der Schulküche verwendet. Lt. Pfr Mwelange sollten wir keinen größeren Anteil verlangen, weil diese Schüler ja zu den ärmeren gehören, denn solche werden für die Förderung ausgewählt.

Juli 2019: Bericht der ersten Ausgebildeten
Bildrechte: beim Autor

In der Gruppe aus Mavande, die uns im Aug. 2019 besucht hat, war auch Atupevilwe N., die erste von uns geförderte Jugendliche. Sie hat an der Berufsschule Mafinga die Fachrichtung "Schneidern und Kochen" gelernt, von März 2016 - Nov. 2018). Ich konnte mich mit ihr (leider nur kurz) über die Ausbildungsinhalte unterhalten: Neben den Hauptfächern Schneidern und Kochen hat sie noch folgende Nebenfächer gelernt:

  • Computerbedienung (Schreiben, Drucken, mit Windows 7, MS Office, MS Publisher, Excel)
  • Tech Drawing (technisches Zeichnen)
  • Mathemathik
  • Engineering Science
  • Life Science
  • Englisch und Kommunikation
  • Entrepeneurship (sein eigenes Klein-Unternehmen gründen)

Auf dem Bild überreicht sie mir als Dank eine Packung besten tansanischen Tees.

 

WAS MACHEN DIE BISHERIGEN ABSOLVENTEN?

Von den jungen Leuten, die wir bei ihrer Berufsausbildung unterstützt haben, haben bisher drei diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Was machen diese jetzt, können sie mit der Ausbildung was anfangen?

Vom Pastor bekam ich die Information, dass alle 3 Arbeit haben. Atu hatte Schneidern gelernt, und ist jetzt am College in Iringa angestellt. David hatte Schweißen gelernt und sich selbstständig gemacht. Allerdings hapert es noch an seiner Ausstattung. Bariki (Maschinenbau) hat auch Arbeit.

HANDWERKSZEUGE GESUCHT FÜR DIE BERUFSSCHULE

Nach wie vor sind die Lernmittel der neu eröffneten Berufsschule in Ilembula zu knapp bemessen. Wenn Sie gebrauchte, funktionsfähige Winkelschleifer, Schraubstöcke, Schweißgeräte, Notebooks u.ä. abgeben können oder vermitteln, würden Sie sehr helfen. Oder Sie spenden Geld für die Beschaffung dieser Lernmittel direkt vor Ort (Verwendungszweck "MAVANDE - Fitting School Ilembula").

Jürgen Hain